Ewok bei der Arbeit
Impressum

 

Selbstverständlich haben wir einen Hygieneplan entwickelt, den wir zum Schutz aller Beteiligten streng einhalten.

Hierzu zählen:

  • regelmäßige Wurmkuren 
  • empfohlene Impfungen 
  • regelmäßige Tierarztbesuche 
  • regelmäßige Fellpflege 
  • regelmäßige Besuche beim Hundefrisör.

 

Dass die Notwendigkeit hygienischer Regeln und Standards bei der Therapie mit Tier nicht wegdiskutiert werden kann und auch nicht wegdiskutiert werden darf ist Fakt. Dennoch bedeutet die Arbeit mit einem gesunden Hund meist nicht die hygienischen Risiken, die viele Laien vermuten. Ein Hund hat immer Keime! Aber jeder Mensch auch! Keime, die gesunde  Hunde und/oder Menschen besiedeln, sind aber in der Regel keine „schlechten“ krankmachenden Keime, sondern natürliche Keime ohne Krankheitswert! Es ist sogar mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass der frühe Kontakt zu diesen natürlichen Keimen z.B. durch Tierkontakte eine allergieprophylaktische Wirkung hat. Auch gilt es als sicher, dass viele krankmachende Keime wie z.B. MRSA nur in steriler Umgebung überleben können, und durch die natürlichen Keime von Tieren häufig nicht lebensfähig sind.

 

Ausserdem gibt es keine gesetzliche Regelung, die den Einsatz eines Tieres z.B. in Kliniken prinzipiell verbietet. Es ist allerdings im Normalfall so, dass es einrichtungsinterne Regelungen zum Thema Tierbesuche gibt, an die auch wir uns selbstverständlich halten. 

 

Auch gibt es Kriterien, die einem Tierbesuch und somit die tiergestützte Therapie ausschließen. Hierzu  zählen:

  • großflächige Wunden
  • großflächige Verbrennungen
  • schwere Allergien
  • Infektionskrankheiten
  • Multiresistente Erreger
  • Abwehrgeschwächte Patienten
  • Hundephobie

 

Das Tragen einer Trachealkanüle sowie leichte Allergien stellen nicht zwangsweise eine Kontraindikation dar. In diesen Fällen muss in Zusammenarbeit mit den Betreuenden und evtl.dem behandelnden Arzt ein individuelles Hygienekonzept erarbeitet werden.

 

Bei Berücksichtigung dieser Kriterien erachte ich ein Vermeiden von Tieren aus infektionspräventiven überlegungen heraus als nicht gerechtfertigt, zumal ein solches Verbot das Recht auf freie Therapiewahl behinderter Menschen deutlich limitieren würde.